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Frequent Asked Questions – die Antworten auf die meist gestellten Fragen!

Wo früher ganze HiFi-Türme aufgebaut waren, kommt der audiovisuell versierte Nutzer heute mit einem AV-Receiver aus; einem Mehrkanal-Verstärker, der verschiedene Audio- und VideoqueFragezeichenllen sowohl auf analogen als auch digitalen Ausgang schalten und wiedergeben kann. Aber ist damit alles überschaubarer geworden?

Eher im Gegenteil. Im Unterschied zu früherer Heimanlagen findet sowohl eine Verschmelzung von Bild- und Tonquellen, als auch des Analogen mit dem Digitalen, alles in einem Gerät, statt. Und dann kommt die Frage des Surroundmodells und wie viele Lautsprecher man wo anhängt und aufstellt. Das kann je nach Ausstattung auch noch weiter gehen.

So gibt es Geräte mit Netzwerkanschluss, die auch auf das Internet zugreifen können. Die diversen Stufen der Surround-Technologie von 5.1 bis aktuell 13.2 in immer vielfältigerer Ausfächerung der Tonkanäle und Subwoofer-Kanäle machen ein wichtiges Ausstattungs-Qualitätsmerkmal des AV-Receivers wie auch der Raumbestückung mit Lautsprechern aus.
Und wussten Sie, dass es Modelle mit Bildsensoren gibt, die Videosignale aufwerten und auf Full-HD hochpushen helfen?

All das macht den AV-Receiver zum wesentlichen Herzstück einer Heimkino-Anlage. Es liegt auf der Hand, dass das Gerät um so vielseitiger ist, je mehr Anschlüsse und Anschlussarten es abdeckt. Die Komplizierung der Anschlüsse, Medienformate usw bringt also neue Fragen mit sich, so dass es unumgänglich scheint, sich vor Anschaffung oder Ausbau der Heimsound/kino-Anlage zu informieren.

Dabei hilft das folgende FAQ (Meistgestellte Fragen zum Thema) weiter. Möge es verhindern helfen, dass Sie durch Fehlkauf hunderte oder gar tausende Euros verlören.

Fragen und Antworten


Was kann ich alles anschließen?Kopfhöreranschluss

Das ist eine klare Ausstattungsfrage zum jeweiligen Gerät. Möglich sind: Radio, CD, DVD, Bandgeräte, Plattenspieler, Videorekorder, Blu-Ray, HDMI-Geräte wie der Fernseher, Lautsprecher, Subwoofer, Lichtwellenleiter-Verbindungen, Speichermedien je nach Anschlussart – USB oder Kartenslots, Netzwerk, Composite Video, Kopfhörer. Manche Arten Anschlüsse können mehrfach vorhanden sein.

Was ist rund um Surround-Sound zu beachten?

Die Geräte sind da gottlob flexibel und richten sich darauf ein, welche Lautsprecher/Subwoofer Situation hergestellt wird durch Anschlussbelegung der entsprechenden Ausgänge. So kann man ein 5.1 Lautsprechersystem am 7.1 oder höher befähigtem Receiver betreiben, ohne dass etwas verloren ginge. Meist wird man bebilderte Anweisungen im Begleitheft zum Receiver finden, wie das im Einzelnen zu machen ist.
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Für die Art der Tonquelle lässt sich der Dynamikbereich (Bereich zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton einer Aufnahme) einstellen, wozu der Receiver Voreinstellungen anbieten könnte, die gerätetypische Namen haben wie ‚MidnightMode‘ oder ‚SilentCinema‘ etc.

Auch die Einstellung an der Tonquelle ist wichtig, wo man wählen kann zwischen analoger oder digitaler Surroundausgabe. Hat man nicht für jeden Kanal einen Abnehmer (Lautsprecher), pflegen die anderen die Arbeit mitzuerledigen, also wandern die Signale für Back-Surround an Surround, oder die für Center an Front Rechts und Links, usw. Völlig verloren geht nichts.

Brauche ich wirklich Surround-Sound?

Tatsächlich kann man darauf verzichten, wenn der AV-Receiver nur als A- (wie Audio) Receiver und ohne V wie Videoquellen betrieben wird. Denn Surround ist ein Merkmal von Filmformaten (DVD, Blu-Ray) und weniger von Musikaufnahmen, mit der Ausnahme experimenteller Musik im Chorwesen, die entsprechend aufwändig aufgezeichnet wurde.

Daher sind filmische Surrounds auch immer zentral auf eine frontale Bildschirm/Leinwand-Anordnung ausgerichtet. Auch die Räumlichkeit selbst in von Bedeutung für ‚Räumlichkeit‘ im Sound, und nichts anderes soll ja mit einer Surround-Anlage erreicht werden. Mehr als 2.1 oder 5.1 in einem kleinen Zimmer ist mehr unterscheidbar. Dazu kommen Probleme bei der korrekten Aufstellung der Satelliten bei Platzproblemen.

 Wieviel Watt braucht mein AV-Receiver?

Der Muskelvergleich von Soundanlagen nach ihrer Beschallungsstärke hat eine jahrzehntelange Tradition. Je mehr desto besser – als handele es sich um Pferdestärken unter der Automotorhaube. Wenn man keine Disco veranstalten möchte und das Wohnzimmer normale Maße hat, reichen zweistellige Wattzahlen durchaus aus.

Die Rolle guter Lautsprecher für qualitativ hochwertigen Sound kann gar nicht genug betont werden, Sinusdenn wenn man verzerrende billige Boxen an den hochwertigen Receiver hängt, kommt nichts von dessen Hochwertigkeit rüber. Für die Beschallung von Gartenfesten oder Hallen darf es dann doch eine dreistellige Watt-Leistung sein, je weniger man auf Max-Leistung gehen muss, desto sauberer bleibt der Klang.

Die Impedanz, ausgedrückt in Ohm, sollte natürlich gleichlautend sein bei AV-Receiver und dem Lautsprecher-Set. Seine Watt-Leistung pro Kanal sollte etwa so hoch liegen wie die Sinus Nennbelastbarkeit der Lautsprecher. Für einen 200 m2 Saal dürften 400 – 600 Watt völlig ausreichen. Und hier ist nicht von den Fantasie-Wattzahlen PMPO, wie bei Billiggeräten beworben, die Rede. Diese ignorieren Sie bitte vollkommen.

Was ist der Grund, wenn der AV-Receiver unvermittelt abschaltet?

Er könnte an Leistungsabfrage überfordert worden sein, die Impedanz (Wechselstromwiderstand, das Verhältnis zwischen Spannung und Stromstärke)) könnte unterschritten sein oder ein Kurzschluss in der Lautsprecherverkabelung vorliegen.

Muss ich all dieses Fachchinesisch an Abkürzungen verstehen?

Da die Einstellung des AV-Receivers auf die Art der vorhandenen Medienquelle abgestellt ist, kommt man nicht umhin, sich damit zu beschäftigen. Das Handbuch sollte aber in dieser Frage weiterhelfen. Da gibt es Tonformate mit Namen Dolby Digital, DTS, Dolby TrueHD, DTS-HAD Master.

AV Receiver Vergleich FAQIst das einspeisende Gerät fähig, die Dekodierung zu übernehmen, spricht man von PCM (Puls-Code-
Modulation), ansonsten von Bitstream (Audio Signalcode, beispielsweise H.264/MPEG) Signalen. Hat der AV-Receiver die Dekodierung zu übernehmen, muss er natürlich einen HD-Ton-Decoder besitzen.

HD-Bitstream sollte aber immer noch vernehmbar sein, nur verhält sich die Technik dann rückwärtskompatibel und weicht auf das ältere Datenformat zurück, um wiedergeben zu können. Das war auch schon unter S/P DIF bei älteren Receivern bekannt, als Abkürzung für ‚Sony/Philips Digital Interface Format‘. Anzuschließen über TOSLINK Glasfaserkabel oder Koaxialkabel mit Cinch-Buchsen. Man geht daher nie ‚leer‘ oder tonlos aus.